Landratsamt Ilm-Kreis/Wirtschaftsförderung:

Bei der Preisverleihung im Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ der Region Westthüringen an der Technische Universität Ilmenau wurde einmal mehr deutlich, wie viel Innovationskraft in den jungen Talenten steckt. Über 70 Schülerinnen und Schüler aus 6 Gymnasien stellten ihre 38 Projekte im aktuellen Wettbewerb unter dem Motto „Maximale Perspektiven“ vor.
Ziel der Veranstaltung ist es, Schülerinnen und Schüler frühzeitig für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu begeistern, eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten zu fördern und kreative Lösungsansätze für aktuelle Fragestellungen sichtbar zu machen.

Der 1. Beigeordnete des Ilm-Kreises Kay Tischer nahm in Vertretung der Landrätin an der feierlichen Preisverleihung teil und würdigte in seinem Grußwort das Engagement der Teilnehmenden. Er betonte die Bedeutung einer starken MINT-Förderung für die Zukunftsfähigkeit der Region: „Die hier vorgestellten Projekte zeigen eindrucksvoll, welches Potenzial in unseren jungen Menschen steckt.“

Ein besonderer Höhepunkt war die Überreichung des Sonderpreises der Landrätin des Ilm-Kreises. Ausgezeichnet wurde das Team Leni Freitag, Lea Boy und Oskar Noll vom Von-Bülow-Gymnasium Neudietendorf für ihr Projekt „Silvaskin – Vom Wildkraut zur wirksamen Cremé“ aus dem Fachgebiet Biologie. Inhalt war die Herstellung und der Test einer Hautpflegecreme aus der Heilpflanze Spitzwegerich. Mit dem Sonderpreis werden herausragende Leistungen gewürdigt, die in besonderer Weise Kreativität, wissenschaftliche Tiefe und Praxisbezug verbinden.

Der Ilm-Kreis unterstützt MINT-Aktivitäten vielfältig und nachhaltig, so z.B. die MINT-Schulprojekte des Solardorf Kettmannshausen e.V.. Auch die regionale Wirtschaft engagiert sich intensiv und hält vier Jugendunternehmenswerkstätten vor, in denen unternehmerisches Denken und praktische Fähigkeiten gefördert werden.
Darüber hinaus bestehen enge Verbindungen zur Technische Universität Ilmenau. Im Technologie- und Gründerzentrum Ilmenau – in gemeinsamer Trägerschaft von Landkreis und Stadt Ilmenau – erhalten junge Gründungsinteressierte Informationen, Beratung und Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Ideen. Diese starken Netzwerke aus Schulen, Wirtschaft und Forschungseinrichtungen bilden eine tragfähige Grundlage für Innovation und Fachkräftenachwuchs im Ilm-Kreis.

Der Ilm-Kreis dankt allen jungen Forscherinnen und Forschern sowie ihren engagierten Betreuerinnen und Betreuern für ihren Einsatz. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Innovationskultur in unserer Region und zeigen: Zukunft wird hier vor Ort gestaltet.

Foto: Aufmerksam verfolgte Kay Tischer, 1. Beigeordneter des Ilm-Kreises, die Projektpräsentationen- hier beim Team Conrad Stein und Lukas Rheinländer vom A. Schweitzer-Gymnasium Ruhla mit ihrem Projekt „A Basic Chicken Coop Algorithm“ | © ELMUG/ Ines Fuchs